Hinterher im Deutschen Werkbund

Große Anerkennung für HINTERHER: Münchner Anhängerhersteller wird Mitglied im Deutschen Werkbund

München, 15. Juni 2026 – Die Münchner HINTERHER GmbH wurde im Juni 2026 als Mitglied in den Deutschen Werkbund berufen. Mit der Aufnahme würdigt der Werkbund die gestalterische Qualität, den konsequent funktionalen Ansatz und das nachhaltige Produktionsverständnis des auf Fahrradanhänger spezialisierten Unternehmens.

„Nach unserem Kenntnisstand ist HINTERHER seit der Gründung des Werkbundes vor über 120 Jahren das erste Unternehmen aus der Fahrradbranche, das aufgenommen wird“, sagt Gründer und Inhaber Peter Hornung-Sohner. „Für mich als Architekt und Produktdesigner ist das eine ganz besondere Auszeichnung.“

Der Deutsche Werkbund zählt zu den bedeutendsten Institutionen für Gestaltungskultur in Deutschland, die eng in Verbindung mit dem Bauhaus steht. Zu seinen Mitgliedern gehörten und gehören prägende Persönlichkeiten aus Architektur, Design, Kunst und Industrie. Seit seiner Gründung im Jahr 1907 setzt sich der Werkbund für die Verbindung von guter Gestaltung, handwerklicher Qualität und gesellschaftlicher Verantwortung ein.

„Viele der Ideen, die meine Arbeit seit Jahrzehnten prägen, finden sich auch im Werkbund wieder“, so Hornung-Sohner. „Dazu gehören die Konzentration auf das Wesentliche, die Verantwortung für Ressourcen und der Anspruch, Produkte zu entwickeln, die langlebig, reparierbar und einfach zu nutzen sind. Gedanken wie E. F. Schumachers Small Is Beautiful oder Dieter Rams’ Forderung Weniger, aber besser sind Grundlage meiner Arbeit. Deshalb fühle ich mich geehrt, nun Teil des Werkbundes zu sein.“

Die Mitgliedschaft erfolgt nach eingehender Prüfung von Kriterien wie Gestaltungsqualität, Funktionalität, Nachhaltigkeit und Reparierbarkeit. Für HINTERHER versteht Hornung-Sohner die Aufnahme als Bestätigung und zugleich als Auftrag: „Wir begreifen Design nicht als Selbstzweck, sondern als Verantwortung gegenüber den Menschen, die unsere Produkte nutzen, und gegenüber den Ressourcen, die ihre Entstehung ermöglichen.“

Mit seiner Mitgliedschaft möchte Hornung-Sohner seine Expertise insbesondere in den Bereichen Circular Design, Reparierbarkeit und nachhaltige Produktentwicklung einbringen. Das Unternehmen sieht sich an der Schnittstelle von Microarchitecture im urbanen Raum und der Entwicklung zukunftsfähiger Mobilitätslösungen.

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