Das faltbare Zuhause: Leichtbau-Fahrradwohnwagen

Wer an einen Fahrradwohnwagen denkt, hat oft schwere und große Aufbauten im Kopf. Peter hat dieses Problem mit Bravour gelöst: Sein Eigenbau auf Basis eines Hinterher-Fahrgestells wiegt inklusive Matratze nur ca. 30 kg. Das schont nicht nur die Waden und den Akku, sondern auch die Bremsen bei Bergabfahrten. Der Clou: Der gesamte Fahrradwohnwagen lässt sich in fünf Teile zerlegen und findet so selbst im kleinsten Keller Platz.

Peter hat uns die Details seines Projekts geschickt:

„Hallo Hinterher- Team,

ein paar Impressionen von meinen zerlegbaren Fahrradwohnwagen. Mit Edelstahl-Achse, 20 Zoll Rädern und Schwerlastdeichsel mit SL-Deichselaufnahme von Hinterher.

Der Fahrradwohnwagen wurde nach den Prinzip des Ekki mobiles gebaut. Weil ich keinen Platz habe einen Wohnwagen irgendwo hinzustellen, musste er zerlegbar sein, so dass man ihn in zerlegtem Zustand bequem im Keller oder anderswo platzsparend unterstellen kann. Es sind 5 Teile: 2 Seitenteile, 2 Dachteile und das Fahrgestell. Räder sind steckbar. Gewicht kann ich zur Zeit nur schätzen ca. 30 kg mit Matratze.

Die Materialkosten belaufen sich auf 1300,-€. Einiges bekommt man im Baumarkt, wie die Hohlkammerplatten, Schrauben, Rohr-Clips 18mm, Holz usw. 18 mm Aluminium Stangen gibt es allerdings nicht im Baumarkt, die muss man im Internet bestellen ebenso die Verbinder, die gibts bei Kipp.com. Die Stellfüsse sind auch aus Verbundern 30mm und Möbelfüsse aus Metall. Behandelt wurde das Fahrgestell mit Sprühfolie schwarz, die gibts auch im Baumarkt. Der Wagen selbst mit grüner Sprühfolie. Die Maße sind 2m mal 80 cm und Höhe 1,2 m. Das hintere Dachteil ist gleichzeitig die Tür, die Fenster sind angedeutet da ja Hohlkammerplatten durchsichtig sind.

Mit freundlichen Grüßen Peter N.“

 
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