Die Hinterher-Fahrradanhänger werden in München entwickelt und in unserer Montagehalle individuell für Sie zusammengestellt und montiert. Spezialisierte Partnerunternehmen im Umland von München stellen für uns die einzelnen Bauteile mit modernsten Fertigungsverfahren her. Einige ausgewählte Baugruppen wie z.B. die Laufräder lassen wir in Italien fertigen.

 

Für uns ist das Prädikat "Made in Munich" kein hohler Werbespruch - wir legen Wert auf kurze Transportwege und die Stärkung regionaler Strukturen. Der Hinterher soll zu einer neuen und umweltfreundlichen Mobilität beitragen, ohne durch seine Herstellung selbst zur Klimabelastung zu werden.

 

 

 

Die Montage
 

Im Süden Münchens, direkt an der Isar, werden die Hinterher-Fahrradanhänger nach Ihren individuellen Wünschen und Vorstellungen zusammengebaut und anschließend versendet. Wir haben fast alle Einzelteile in den verschiedenen Varianten vorrätig und können dadurch extrem schnell montieren und versenden, wenn Sie Ihren Anhänger schnellstmöglich benötigen.

 
Wenn Sie möchten, können Sie Ihren Hinterher auch persönlich bei uns abholen und die Montage Ihres Anhängers erleben. Bitte vereinbaren Sie dafür aber unbedingt vorher einen Termin mit uns. Hier finden Sie die genaue Anfahrt

 

 

Die Herstellung

 

Das Herzstück eines Hinterhers ist sein hochwertiges Alu-Chassis. In einem aufwendigen Fertigungsverfahren werden zunächst mit einer Hochgeschwindigkeits-CNC-Fräse die Platinen aus 4mm-Aluplatten gefräst. Hier sind bereits alle Durchdringungen der Wanne, alle Bohrungen, Eckverbindungen usw. präzise eingebracht.  Im nächsten Fertigungsschritt werden die Bleche exakt gebogen und punktgeschweißt.

In diesem Zustand weisen die Wannen bereits eine enorme Biegesteifigkeit auf, alle Kanten und Bohrungen sind beidseitig sauber bearbeitet und bereit zum Pulverbeschichten. Dort bekommen sie eine besonders umweltfreundliche und äußerst schlag-, kratz- und abbriebfeste Farbschicht.

 

 

In einem Hinterher steckt sehr viel Überlegung und ein hoher Materialwert. Da wir unsere Fahrradanhänger ausschließlich direkt über unseren Webshop sowie über den Fachhandel vertreiben, ist die Wertschöpfungskette extrem kurz. Somit steckt der größte Teil des Geldes, das Sie als Kunde für Ihren Hinterher bezahlen, tatsächlich in dessen Qualität und Fertigung. Trotzdem bekommen wir manchmal zu hören, unsere Fahrradanhänger seien zwar schön und praktisch, nur leider zu teuer. Es stimmt, ein Hinterher ist nicht gerade billig. Aber zu teuer ist er bestimmt nicht, sondern im Gegenteil äußerst preiswert. Denn dem Preis eines Hinterhers liegt eine ganz einfache Erklärung zugrunde: Qualität. Auch wenn die Werbung versucht uns zu suggerieren, wir könnten Qualität zum Schnäppchenpreis bekommen, ist das falsch. Echte Qualität kostet Geld. Doch sie zahlt sich unserer Überzeugung nach in mehrfacher Hinsicht aus. Denn billige Ware ist fast immer ein Totalverlust: Sie hält nicht lange, ist nicht reparierbar und lässt sich kaum weiterverkaufen. Zu allem Überfluss ist sie ihrem Verwendungszweck kaum gewachsen. Und das ist in Wirklichkeit zu teuer, solche Produkte können wir uns angesichts der Probleme des 21. Jahrhunderts im Grunde nicht mehr leisten!

 

Der Hinterher wurde als Transportfahrzeug für den täglichen Einsatz und eine langjährige Nutzungszeit entwickelt. Und wie es sich für hochwertige Geräte gehört, besteht er aus Qualitätskomponenten - bis hin zu so unscheinbaren Komponenten wie den Schrauben. Sie werden an Ihrem Hinterher kein sogenanntes „Schummelteil“ finden. Zudem sind viele unserer Teile aufwendige und in kleinen Stückzahlen produzierte Eigenentwicklungen, da sich nur so die optimale Nutzbarkeit realisieren läßt. Ein Hinterher ist so einfach und benutzerfreundlich und dabei so multifunktional und erweiterbar wie kein anderer Fahrradanhänger auf dem Markt. Deshalb benutzt man ihn auch gerne und so oft wie möglich, wenn man ihn endlich hat. Hinterher wurde mit diesem Konzept in kürzester Zeit zum Marktführer von Fahrradlastenanhängern. Viele Radhändler und -werkstätten sowie einige der renommiertesten Fahrrad- und Komponentenhersteller nutzen ihn selbst. Und vermutlich gab es noch nie einen Fahrradanhänger, der so viele hochkarätige Branchen-, Umwelt- und Designpreise gewonnen hat wie Hinterher.

 

 

Peter Hornung-Sohner Architekt Schreiner Hinterher

Peter Hornung-Sohner, Architekt + Schreiner

Der Hinterher-Fahrradanhänger entstand aus meiner Arbeit als Architekt und Schreiner. 15 Jahre lang habe ich mit raw & fine eine kleine, feine Möbelwerkstatt mit Planungsbüro im Münchner Glockenbachviertel geführt. In dieser Zeit entstanden hunderte von anspruchsvollen Projekten. Irgendwann war ich es leid, für jeden Weg und Auftrag in der Innenstadt den Lieferwagen zu benutzen, im Stau zu stehen, keinen Parkplatz zu finden und selbst auch noch zum Verkehrsinfarkt beizutragen. Ich suchte nach alternativen Transportmöglichkeiten mit dem Fahrrad. Allerdings gab es auf dem Markt für Fahrradanhänger kein Modell, das meine professionellen Ansprüche an Funktionalität, Qualität und Design erfüllte und vor allem die vielseitigsten Transportarten miteinander verbindet. Wir brauchten ein einziges Gerät, das wir mit dem Fahrrad und zu Fuß, auf der Straße und im Gebäude, im Zug und in der U-Bahn problemlos verwenden konnten.

 

So kam Eines zum Anderen und ich begann, selbst einen Fahrradanhänger zu entwickeln. Aber ich allein, das stimmt so nicht. Durch meine jahrelange Tätigkeit in Handwerk und Design, mit zahllosen unterschiedlichsten Entwurfsaufgaben, Materialien und Fertigungstechniken entstanden über die Jahre viele Kontakte zu hochqualifizierten und begeisterungsfähigen Firmen in der Region. Mit diesem Know-How entstanden 2012 die ersten Prototypen und nach fünf Prototypenserien stand das Konzept. 2013 gab es schon zwei Modelle, den Hmini und den Hmax. Und ganz offenbar hatten wir einen Nerv getroffen und den Fahrradanhänger aus seinem Dornröschenschlaf wachgeküsst. Endlich ein schöner, hochwertiger, multifunktionaler Fahrradanhänger - das schienen sich nicht nur die Presse und diverse Preisjuries zu denken, sondern auch viele begeisterte Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer.

Mittlerweile bietet Hinterher die breiteste Palette an Modellen am Markt. Für fast Jede und Jeden haben wir den passenden Fahrradanhänger im Programm. Auch das Hinterher-Team ist gewachsen. Neben mir besteht das Team aus David (Kundenbetreuung), Johannes (Webseite & Newsletter), Maruan Attia (Industriedesign) , Dominik Peitsch (Pressearbeit) sowie weiteren freien Mitarbeitern und Partnern.

 

 

 

Am Anfang der Produktentwicklung stand der Wunsch, einen extrem einfach zu benutzenden, hoch belastbaren Fahrradanhänger zu bauen, der gleichzeitig eine Vielzahl an Nutzungsmöglichkeiten bietet. Diese Einfachheit mit der Vielfalt zu vereinen war ein riesiger Entwicklungsaufwand. Jede Funktion und jeder einzelne Schritt in der Benutzung musste genauestens geplant und hinterfragt werden: Wie verbinde ich den Hinterher mit meinem Fahrrad? Belade ich den Anhänger auch ohne Fahrrad? Wie ziehe ich ihn dann? Als Handwagen? Dann benötige ich einen Handgriff in geeigneter Höhe zum Ziehen. Kann ich die Deichsel, die das Fahrrad mit dem Hänger verbindet, so gestalten, dass man sie sowohl für den Fahrradbetrieb als auch für den Handwagenbetrieb benutzen kann? Aber als Handwagen braucht der Hänger auf jeden Fall einen eigenen Ständer, sonst kann ich ihn nicht sinnvoll beladen. Könnte der Ständer noch weitere Funktion übernehmen, zum Beispiel im hochgeklappten Zustand die Deichsel noch zusätzlich verspannen, damit diese Verbindung extra sicher ist? Schon allein diese Fragen verdeutlichen, warum für den Hinterher ein ganz neues System an Komponenten entwickelt und produziert werden musste.

Einzelteile eines Hinterhers vor der Montage / Bohrschablone aus der Prototypenserie für die Positionierung aller benötigten Löcher

 

Konzeptskizzen für Klemmblöcke und Führungsblöcke zur Aufnahme diverser Zubehörteile, z.Bsp. durchgehende Achsaufnahmen, ausziehbarer Trolley-Griff sowie diverse Teile der Materialrecherche für passende Rücklichter und anderes Kleinzeugs

 

 

 

Entwicklung der Deichselgeometrie für die Deichsel am Fahrradanhänger. Durch das Hochklappen des Fahrradständers wird die Deichsel in der Aufnahme noch zusätzlich durch eine exzentrische Klemmung fixiert und gesichert

 

 

Materialrecherche und Entwicklung des neuen Spritzguss-Hakens für unsere eigenen Spanngurte. Da alle am Markt befindlichen Haken und Karabiner für unseren Einsatz gravierende Nachteile hatten, mussten wir tief in die Tasche greifen, einen eigenen Haken entwickeln und ein Spritzgußwerkzeug dafür bauen lassen. Damit haben wir jetzt ein optimales und dennoch einfaches Befestigungssystem für unsere Anhänger.